All­ge­mei­ne Anwen­dung neu­er BFH-Ent­schei­dun­gen

Die in einem finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren ergan­ge­nen und rechts­kräf­tig gewor­de­nen Ent­schei­dun­gen bin­den nur die am Rechts­streit Betei­lig­ten und ihre Rechts­nach­fol­ger (§ 110 Abs. 1 der Finanz­ge­richts­ord­nung). Erst durch eine Ver­öf­fent­li­chung von Urtei­len bzw. Beschlüs­sen des Bun­des­fi­nanz­hofs im Bun­des­steu­er­blatt Teil II wer­den die Finanz­äm­ter ange­wie­sen, die­se Ent­schei­dun­gen auch in ver­gleich­ba­ren Fäl­len anzu­wen­den.

All­ge­mei­ne Anwen­dung neu­er BFH-Ent­schei­dun­gen

Die obers­ten Finanz­be­hör­den des Bun­des und der Län­der haben nun­mehr wie­der eine Lis­te von Ent­schei­dun­gen des Bun­des­fi­nanz­hofs zur Ver­öf­fent­li­chung im Bun­des­steu­er­blatt Teill II erstellt, die somit all­ge­mein anzu­wen­den sind. Eine Lis­te die­ser Ent­schei­dun­gen hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um in sei­nem Inter­net-Ange­bot ver­öf­fent­licht (pdf).

Allgemeine Anwendung neuer BFH-Entscheidungen