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Influ­en­cer – und die Wer­bung auf Instagram

Emp­fiehlt ein „Influ­en­cer“ ein Pro­dukt, ohne den kom­mer­zi­el­len Zweck kennt­lich zu machen, stellt dies ver­bo­te­ne getarn­te Wer­bung dar, wenn er sich haupt­be­ruf­lich mit dem Geschäfts­be­reich des Pro­dukts beschäf­tigt und geschäft­li­che Bezie­hun­gen zu den Unter­neh­men unter­hält, deren Pro­duk­te er emp­fiehlt. Mit die­ser Begrün­dung unter­sag­te das OLG Frank­furt am Main auf die

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Schleich­wer­bung durch Influ­en­cer – oder: Wer­be­kenn­zeich­nung auf Instagram

Die Recht­spre­chung um die Wer­be­kenn­zeich­nung auf Sozi­al-Media-Por­­ta­­len wie etwa Insta­gram ist um eine Facet­te rei­cher. So ent­schied jetzt das Land­ge­richt Karls­ru­he, dass die „Influ­en­ce­rin“ Pame­la Reif ihre auf Insta­gram plat­zier­te Arti­kel als Wer­bung zu kenn­zeich­nen habe, wenn die­se Links auf­wei­se, und das auch, wenn die beschrie­be­nen Arti­kel von ihr selbst

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Influ­en­ce­rin: Umsatz­be­tei­li­gung trotz Aus­schei­den als Geschäftsführerin

Wenn für die Ver­gü­tung der Geschäfts­füh­rer­tä­tig­keit bei einer GmbH kei­ne Rege­lung getrof­fen wor­den ist, kann die­se Rege­lungs­lü­cke durch eine ergän­zen­de Ver­trags­aus­le­gung auf der Grund­la­ge des hypo­the­ti­schen Par­tei­wil­lens gefüllt wer­den. Trotz Aus­schei­den kann einer ehe­ma­li­gen Geschäfts­füh­re­rin ein Anspruch auf eine Umsatz­be­tei­li­gung zuste­hen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Die kom­mer­zi­el­le Absicht einer Influ­en­ce­rin und die nicht kennt­lich-gemach­te Werbung

Eine Influ­en­ce­rin han­delt durch das Ein­stel­len von Bil­dern und die Ver­knüp­fung mit den Namen und Accounts der Her­stel­ler zu kom­mer­zi­el­len Zwe­cken. Macht sie den kom­mer­zi­el­len Zweck ihrer Hand­lun­gen nicht kennt­lich, ist die Wer­bung unzu­läs­sig. So das Urteil des Ober­lan­des­ge­richts Braun­schweig in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Influ­en­ce­rin, die auf der

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Von Wer­be­blo­ckern und moder­nen Raubrittern

Das Ange­bot des Wer­be­blo­cker­pro­gramms AdBlock Plus ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­ge­richts­hofs nicht gegen das Gesetz gegen den unlau­te­ren Wett­be­werb. Der kla­gen­de Ver­lag, die Axel Sprin­ger AG, stellt ihre redak­tio­nel­len Inhal­te auch auf ihren Inter­net­sei­ten zur Ver­fü­gung. Die­ses Ange­bot finan­ziert sie durch Wer­bung, also mit dem Ent­gelt, das sie von anderen

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Ver­let­zung des Urhe­ber­rechts – durch Wer­bung für den Erwerb eines Plagiats

Wer sei­ne Wer­bung für den Erwerb von Ver­viel­fäl­ti­gungs­stü­cken eines Wer­kes auf in einem bestimm­ten Mit­glied­staat ansäs­si­ge Mit­glie­der der Öffent­lich­keit aus­rich­tet und die­se Mit­glie­der der Öffent­lich­keit durch ein spe­zi­fi­sches Lie­fe­rungs­sys­tem und spe­zi­fi­sche Zah­lungs­mo­da­li­tä­ten in die Lage ver­setzt, sich Ver­viel­fäl­ti­gungs­stü­cke des Wer­kes lie­fern zu las­sen, bringt die an die­se Mit­glie­der der Öffentlichkeit

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Geschäft­li­ches Han­deln im Affiliate-Marketing

Weist ein Unter­neh­men auf sei­ner Inter­net­sei­te im Zusam­men­hang mit Anga­ben zu einer bestimm­ten The­ra­pie (hier: Ori­gi­nal Bach-Blü­­ten­­the­ra­­pie) auf die “Ori­gi­nal Pro­duk­te” zu die­ser The­ra­pie hin und hält es für den Ver­brau­cher einen elek­tro­ni­schen Ver­weis (Link) im Rah­men des Inter­net­auf­tritts bereit, der zum Ange­bot der “Ori­gi­nal Pro­duk­te” eines bestimm­ten Her­stel­lers führt,

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Die Wer­bung für ein Zahngesundheitsprogramm

Wird im Inter­net für zahn­ärzt­li­che Leis­tun­gen gewor­ben, die “deutsch­land­weit” als “das ein­zi­ge Voll­pro­gramm” bezeich­net wer­den, ist die Wer­bung irre­üh­rend, wenn nicht alle über die gesetz­li­che Regel­ver­sor­gung hin­aus­ge­hen­den zahn­ärzt­li­chen Leis­tun­gen abge­deckt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­ren die Wer­be­aus­sa­ge einer Fir­ma aus Essen

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Der spam­men­de Affiliate

Ein Adver­ti­ser kann nicht ohne Wei­te­res als mit­tel­ba­re­rer Stö­rer i.S.d. § 1004 BGB vom Emp­fän­ger auf Unter­las­sung von Spam-Emails in Anspruch genom­men wer­den, die ein mit ihm über ein Affi­­li­a­­te-Mar­­ke­­ting-Net­z­­werk ver­bun­de­ner Publis­her uner­laubt und ohne sein Wis­sen ver­sen­det. Abzu­stel­len ist hier auf den Stö­rer­be­griff des § 1004 BGB. Es handelt

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Frem­de Mar­ken im Goo­g­les Adwords-Programm

Nach einem soeben ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on hat Goog­le hat dadurch, dass es Wer­ben­den die Mög­lich­keit bie­tet, Schlüs­sel­wör­ter zu kau­fen, die Mar­ken von Mit­be­wer­bern ent­spre­chen, nicht das Mar­ken­recht ver­letzt. Die Wer­ben­den ihrer­seits dür­fen anhand sol­cher Schlüs­sel­wör­ter von Goog­le aber nicht Anzei­gen ein­blen­den las­sen, aus denen die Internetnutzer

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Mar­ken­ver­let­zung durch Part­ner­pro­gram­me im Internet

Erscheint bei der Ein­ga­be eines Such­be­griffs in der Tref­fer­lis­te einer Such­ma­schi­ne ein Text, dem der Ver­kehr eine mar­ken­mä­ßi­ge Benut­zung des für einen Drit­ten als Mar­ke geschütz­ten Begriffs ent­nimmt, so genügt der Mar­ken­in­ha­ber mit dem Vor­trag die­ses Gesche­hens im Regel­fall sei­ner Dar­le­gungs­last für eine mar­ken­mä­ßi­ge Benut­zung sei­nes Zei­chens durch den Inhaber

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