Smiley-Bewertung von Kontrollen in Lebensmittelbetrieben

Für die Veröf­fentlichung des Ergeb­niss­es ein­er amtlichen Kon­trolle eines in einem Berlin­er Bezirk ansäs­si­gen Lebens­mit­tel­be­triebes im Inter­net in Form der Ver­gabe von Minus­punk­ten und Smi­ley-Sym­bol­en bietet das Ver­braucher­in­for­ma­tion­s­ge­setz keine taugliche Rechts­grund­lage.

Smiley-Bewertung von Kontrollen in Lebensmittelbetrieben

So hat das Oberver­wal­tungs­gericht Berlin-Bran­den­burg in dem hier vor­liegen­den Fall über die Beschw­erde des Lan­des Berlin gegen eine Eilentschei­dung des Ver­wal­tungs­gerichts Berlin entsch­ieden. Das Ver­wal­tungs­gericht hat­te dem Land Berlin vor­läu­fig unter­sagt, das Ergeb­nis ein­er amtlichen Kon­trolle eines im Bezirk Pankow von Berlin ansäs­si­gen Lebens­mit­tel­be­triebes im Inter­net­por­tal “Das Smi­ley Pro­jekt im Bezirk Pankow” zu veröf­fentlichen. Dage­gen hat das Land Beschw­erde ein­gelegt.

Nach Auf­fas­sung des Ober­lan­des­gerichts Berlin-Bran­den­burg enthal­ten die Vorschriften des Ver­braucher­in­for­ma­tion­s­ge­set­zes keine taugliche Rechts­grund­lage für die beab­sichtigte Veröf­fentlichung in Form der Ver­gabe von Minus­punk­ten, Noten, Far­ben und Smi­ley-Sym­bol­en. Damit ist die Beschw­erde des Lan­des Berlin zurück­gewiesen und die Entschei­dung des Ver­wal­tungs­gerichts bestätigt wor­den.

Oberver­wal­tungs­gericht Berlin-Bran­den­burg, Beschluss vom 28. Mai 2014 – OVG 5 S 21.14

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