Arbeit­neh­mer-Daten­schutz

Das Bun­des­ka­bi­nett hat heu­te einen Gesetz­ent­wurf auf den par­la­men­ta­ri­schen Weg gebracht, mit dem eine Grund­satz­re­ge­lung zum Daten­schutz der Arbeit­neh­mer noch in die­ser Legis­la­tur­pe­ri­ode in das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz auf­ge­nom­men wer­den soll.

Arbeit­neh­mer-Daten­schutz

Unge­ach­tet des­sen sol­len die Arbei­ten an einem Arbeit­neh­mer­da­ten­schutz­ge­setz wie­der auf­ge­nom­men und mög­lichst bald zu einem Abschluss gebracht wer­den. In einem ers­ten Schritt soll jedoch der Daten­schutz der Arbeit­neh­mer in einer Grund­satz­re­ge­lung in das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz auf­ge­nom­men wer­den, des­sen Ände­rung sich der­zeit in der par­la­men­ta­ri­schen Bera­tung befin­det. Dies ist nicht als abschlie­ßen­de Rege­lung des gesam­ten Arbeit­neh­mer­da­ten­schut­zes gedacht, son­dern als all­ge­mei­ner gesetz­li­cher Rah­men für den Umgang mit Arbeit­neh­mer­da­ten. Denn das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz trifft all­ge­mei­ne Rege­lun­gen, die grund­sätz­lich auch für den Schutz von Daten im Arbeits­ver­hält­nis gel­ten. Dane­ben gibt es eine Viel­zahl von bereichs­spe­zi­fi­schen Rege­lun­gen zum Arbeit­neh­mer­da­ten­schutz, z.B. im Betriebs­ver­fas­sungs­ge­setz, im Bun­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­setz, im Arbeits­si­cher­heits­ge­setz, im Tele­me­di­en­ge­setz und im Ent­wurf eines Gen­dia­gnos­tik­ge­set­zes. Die­se Rege­lun­gen wer­den zum Teil als nicht aus­rei­chend, jeden­falls aber als zer­split­tert und unüber­sicht­lich ange­se­hen. Das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz kann auf­grund sei­ner all­ge­mei­nen Natur die viel­fäl­ti­gen Fall­ge­stal­tun­gen der Arbeits­welt – ins­be­son­de­re auch im Hin­blick auf die Anwen­dung neu­er Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gien und wei­te­rer tech­ni­scher Ent­wick­lun­gen – nicht im Ein­zel­nen abbil­den.

Arbeitnehmer-Datenschutz