Bekämp­fung der Inter­net-Kri­mi­na­li­tät

Am 22. Mai 2007 hat die EU-Kom­mis­si­on eine Mit­tei­lung zur Bekämp­fung der Inter­net­kri­mi­na­li­tät ange­nom­men.

Bekämp­fung der Inter­net-Kri­mi­na­li­tät

Mit der Ver­brei­tung des Inter­nets sei­en nicht nur neue Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen ent­stan­den, son­dern auch neue Mög­lich­kei­ten für kri­mi­nel­les Vor­ge­hen. Inter­net­kri­mi­na­li­tät betref­fe sowohl Straf­ta­ten, wie Kin­der­por­no­gra­phie, für die das Inter­net als Tat­mit­tel genutzt wer­de, als auch sol­che Straf­ta­ten, die sich, wie Hacking, gegen elek­tro­ni­sche Net­ze rich­te.

Da die­se Straf­ta­ten oft über die Staa­ten­gren­zen hin­aus­gin­gen, sei­en sich die Mit­glied­staa­ten in der Not­wen­dig­keit von Gegen­maß­nah­men auf EU-Ebe­ne weit­ge­hend einig. Weil die Zustän­dig­keit für die ope­ra­ti­ve Straf­ver­fol­gung bei den Mit­glied­staa­ten lie­ge, beschrän­ke sich die Kom­mis­si­ons­tä­tig­keit auf ein­zel­ne Aspek­te. Sie wol­le die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den koor­di­nie­ren, einen kohä­ren­ten poli­ti­schen Rah­men der EU für die Bekämp­fung der Inter­net­kri­mi­na­li­tät ent­wi­ckeln und das Bewusst­sein für Inter­net­kri­mi­na­li­tät schär­fen. Kom­mis­sar Frat­ti­ni, zustän­dig für Jus­tiz, Frei­heit und Sicher­heit, beton­te beson­ders die not­wen­di­ge Zusam­men­ar­beit zwi­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den und der Pri­vat­wirt­schaft.

Bekämpfung der Internet-Kriminalität